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Nele Tabler
Winterhauch
Odenwald Krimi
ISBN-13: 978-3-8370-7853-4
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Zwei Wochen im November: Die Hamburgerin Anette will eigentlich im Odenwald Urlaub machen. Doch dann findet sie eine Leiche … Die Beamtenanwärterin Rebecca hat Angst, als Tatverdächtige zu gelten … Praktikant Björn von der Lokalzeitung will über Mordfälle schreiben … Gemeinsam versuchen sie, das Rätsel der angeblichen Serienmorde zu lösen.
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Rezension bei amazon
Gleich vorneweg: bei der Autorin erwartet man eigentlich eine lesbische (Liebes)geschichte oder einen Lesbenkrimi, aber es ist wie es der Klappentext (der irgendwie merkwürdig kurz und nichtssagend geraten ist) beschreibt, wirklich so was wie ein Regionalkrimi und die Lesben spielen nur eine untergeordnete Rolle, die könnten genauso auch hetero sein. Und wer viel Blut, Action und CSI ähnliche Untersuchungen erwartet, wird auch enttäuscht sein. Bis ganz am Schluss gibt es zwar insgesamt sechs Tote, aber keine wirklich grusligen Beschreibungen. Inhalt: eine Frau fährt durch die Gegend und erschießt im Odenwald innerhalb weniger Stunden drei Menschen: einen Beamten, einen Ladenbesitzer, eine Übersetzerin und später dann noch einen Mann in Dresden. Anette, die die Übersetzerin aus einem Internetchat kannte und Rebecca, die den Beamten als Vorgesetzten hatte, wollen herausfinden, was eigentlich passiert ist. Zu ihnen gesellt sich Björn, ein Praktikant von der Lokalzeitung, der meint, er hätte eine Riesenstory und später kommt noch Freddie dazu, weil sie die Übersetzerin auch gekannt hat. Dann gibt es noch einen Bauern, einen Kerl, der einfach der "Dicke" heißt und eine Verwandte des Manns aus Dresden. Die Geschichte geht über zwei Wochen und erzählt im ständigen Wechsel, was die einzelnen Leute so treiben und wie sie nach und nach herausfinden, welche Motive die Mörderin hatte beziehungsweise erst mal: wer die Mörderin ist. Auch wenn es ja angeblich keine weiblichen Serienmörderinnen geben soll, ist die Handlung immer nachvollziehbar und irgendwie erscheint es gegen Ende ziemlich logisch, warum die Frau zur Mörderin wurde. Die Figuren und ihre jeweiligen Rollen sind wunderbar beschrieben und wahrscheinlich kennt jeder einen Typen wie den Dicken oder einen Beamten wie das erste Mordopfer oder einen jungen Mann wie den Praktikanten. Jede einzelne der Personen erscheint wirklich wie aus dem Leben gegriffen. Manche Stellen sind wirklich sehr komisch, z. B. wenn der Bauer von der Polizei verhört wird, alles immer unaufgeregt, aber trotzdem spannend. Dazu gibt es noch ein paar Landschaftsbeschreibungen und eine dezent angedeutete (lesbische) Liebesgeschichte. Besonders gut hat mir der "Abspann" gefallen, der lässt hoffen, dass die "Truppe" vielleicht noch mal im Odenwald ermitteln wird. Mir hat das Buch Spaß gemacht, manche Stellen könnten aber meiner Meinung nach es etwas ausführlicher sein, z. B. die Zusammenführung des Odenwälder und Dresdner Strangs, und der Klappentext ist wirklich misslungen, deshalb nur vier statt fünf Sterne.
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Presse
Regional – Krimi „Winterhauch“ präsentiert
Autorin Nele Tabler las im Atelier Barber
Limbach. bd. - Zwei Wochen im November: Die Hamburgerin Anette will eigentlich im Odenwald Urlaub machen. Doch dann findet sie eine Leiche in einem Forsthaus. Die Beamtenanwärterin Rebecca hat Angst, als Tatverdächtige zu gelten. Praktikant Björn von der Lokalzeitung will über die Mordfälle schreiben. Gemeinsam versuchen sie, das Rätsel der angeblichen Serienmorde zu lösen – das ist der Plot der in Mudau-Steinbach lebenden Autorin Nele Tabler für ihren Kriminalroman „Winterhauch“. Im Frühjahr dieses Jahres veröffentlichte sie den ersten im badischen Odenwald spielenden Krimi bei „books an demand“. Zur ersten Lesung im Tatbereich hatte die Limbacher VHS-Aussenstelle am Allerheiligen-Abend in das Balsbacher Atelier von Winfried Georg Barber eingeladen. Barbers in gedämpftes Licht getauchter Galerieraum im ehemaligen „Löwen“ bot das stimmungsvolle Ambiente für die Besucher, die die Buchvorstellung dem „Tatort“ vorgezogen hatten.
Tatorte vor Ort gab es im Buch reichlich, mehrere Morde sorgen für Aufregung von den Dörfern am Katzenbuckel bis in den kleinen Odenwald. Schließlich schlägt die Mörderin auch noch in Dresden zu. Licht ins Dunkel versuchen vor allem die „ermittelnde“ Touristin, die Jungbeamtin und der Nachwuchsjournalist zu bringen. Ob sie auf der richtigen Spur sind verrieten die von der Autorin gelesenen Kapitel am Sonntagabend nicht - schließlich lebt eine Schriftstellerin ja vom Verkauf.
Die Zuhörer waren erkennbar ortskundig und hatten Vergnügen an Mutmaßungen über die wirkliche Lage des einen oder anderen Schauplatzes. Ein Besucher meinte gar sich an die die Gefällstrecke nach Eberbach hinab schleichende Hamburgerin erinnern zu können.
Schlussendlich freute sich Tabler, die auf ein Honorar verzichtet hatte, signierend über Zuspruch und eine ansehnliche Nachfrage.
Für den Hausherren soll die Lesung keine Eintagsfliege bleiben, sein traditionelles „offenes Atelier“ am ersten Adventswochenende wird dieses Jahr am Sonntag, 29.11. mit dem Vortrag lyrischer Texte zu Ende gehen.
VHS-Leiter Klaus Brauch-Dylla dankte der Autorin und dem Gastgeber mit einem zum Genre passenden Geschenk – einem prämierten Tropfen der Staatsdomäne Hohrainhof, dem als „Chateau Knast“ bekannten Weingut der JVA Heilbronn.
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Eine kleine Anmerkung meinerseits: Ich verzichte natürlich nicht grundsätzlich auf ein Honorar bei einer Lesung! Das können wir Autor_innen uns gar nicht erlauben, denn sie sind ein Teil unseres Einkommens. In diesem speziellen Fall habe ich statt eines Honorars um eine Bücherspende für einen Kindergarten oder eine Schulbücherei gebeten.
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RNZ, 1. März 2010

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Kommentare
ich habe das Buch "aus Versehen" gekauft, weil es von "Nele Tabler" ist, und ich nur „Krimi“ gelesen habe. Ich dachte: Endlich eine Fortsetzung von der "Detektei Lesbisches Leben", und darauf warte ich schon seit Jahren sehnsüchtig. Ich war vor Jahren in Deiner Lesung in Leipzig. Ein Regionalkrimi ist nicht gerade mein Ding, aber Dein Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Deshalb will ich auch den nächsten Regionalkrimi von Dir lesen. Wenn Du wieder in Leipzig eine Lesung machst, komme ich bestimmt!
LG
Karolina
Vielleicht kennt sich Frau Blüthner hier nicht aus, weshalb sie nicht einmal dem Katzenbuckel erkennt.
Darüber hinaus habe ich als lesender Mann nie den Eindruck gehabt, ein Männerhasserbuc h zu lesen.
Was Judith Blüthner da abgeliefert hat ist selbst für das Niveau der RNZ sehr, sehr schwach. Die strotzen zwar so schon nicht von Qualität, aber dieser Artikel zieht de Skala noch weiter ins Bodenlose. Als Schreiberin einer Tages"zeitung" sollte man den beschriebenen Gegenstand schon kennen.
Da wird man ja besser gar nicht erwähnt.
Zitat:
Ich bin durch die linke Leiste "Kommentare" darauf aufmerksam geworden, unter "Neu" erscheint das nämlich nicht.
Zitat:
Ich kann mich der Vorrednerin nur anschließen. Der Schreiberling hat keine Ahnung von dem Buch.
Zitat:
Das würde mich auch interessieren
Insofern ist sein Fazit "aufgesetzt" wirklich lächerlich.
Was ich allerdings nicht verstehe: Weshalb hast Du das hier veröffentlicht? Du wirst als Männer hassende Autorin dargestellt, die nur für Frauen schreibt. Mir war bisher nicht bekannt, dass Themen wie Ärger mit der Telekom, Pflege einer demenzkranken Oma, Verkehrsstau oder Sterbebegleitun g ausschließlich für Frauen interessant sind. Falls der Verfasser des Artikels hier mitliest, Sterbebegleitun g kommt auch im Winterhauch vor!
Ich habe mich ja bereits schon mal in einem Forum darüber geäußert: Bei aller Liebe zu Deinem Odenwald halte ich es für Energieverschwe ndung, über diese Region schreiben wollen. Du siehst ja, wie es ausgelegt wird: Jeder zweite männliche Krimiautor hat extreme Frauenhasser im Programm. Aber nur einer Autorin mit lesbischen/feministischen Hintergrund wird das negativ ausgelegt.
*kopfschüttel*
Susanna
Herzlichst
Eine Leserin vom Winterhauch
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