Zum ersten Mal wird es in Baden-Württemberg eine Volksabstimmung geben. Doch Vorsicht, die Frage lautet NICHT: »Für oder gegen das Projekt Stuttgart 21?«, sondern: »Für oder gegen den AUSSTIEG aus dem Projekt Stuttgart 21?«
Die Gegner_innen von S 21 müssen also am 27. November mit »JA« stimmen, die Befürworter_innen von S 21 mit »NEIN«
Also liebe Landsleute, ich will hier endlich an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen werden und nicht mehr fünf Stunden lang für 50 km unterwegs sein. Wenn aber sämtliche Finanzmittel in dem Stuttgarter Loch verbuddelt werden, sehe ich sehr schwarz für eine vernünftige Anbindung an Bus und Bahn.







Tschä nun. Das Problem ist doch, dass die Gegner genauso viele Milliarden in Stuttgart verbauen werden. Und wer wirklich glaubt, dass der Umbau in K 21 (wogegen sich auch bereits Bürgerinitiativen bilden, weil vor deren Haustür neue Brücken gebaut werden müssten) plus Entschädigungssummen an die Bahn billiger käme, dem verkaufe ich gerne einen Gebrauchtwagen.
Wo ist derjenige Politiker, der endlich mal den Mut hat zu sagen: “Warum sollte so viel Geld den Stuttgartern in den Allerwertesten geschoben werden? Wenn die so vehement gegen einen neuen Bahnhof sind, dann machen wir halt Stuttgart zu einem Nebenbahnhof und bauen Bad Cannstatt mit viel kleinerem Aufwand zum ICE-Bahnhof aus!”
In Mosbach funzt das auch – dort ist Neckarelz zum großen Bahnhof ausgebaut worden, und Mosbach selbst hat nur noch eine S-Bahn-Haltestelle. Wann hat jemand den Mut, das auch den Stuttgartern abzuverlangen?
Stefan AlbertZitieren
Liebe Nele,
Danke für die Werbung!
Eine Stuttgarterin
Ja zum Ausstieg!
SibylleZitieren