Lisbeth Salander à la Hollywood

Dieser Tage kommt das Remake von Stieg Larssons »Verblendung« in die Kinos. Ich bin keine große Kinogängerin und schon gar keine Cineastin, von Filmen verstehe ich nichts und kann immer nur sagen: »Das hat mir gefallen« oder eben »Hat mir nicht gefallen«.

Trotzdem sträubten sich bei mir die Haare, als ich zum ersten Mal von der geplanten Hollywood Neuverfilmung hörte und sofort musste ich an die amüsante Leichtigkeit in »3 hommes et un couffin« (3 Männer und ein Baby) denken, die in der amerikanischen Version zu einem plumpen »Sei witzig oder ich schlag dich tot« verkam. Wahrscheinlich würde Verblendung dem amerikanischen Geschmack ähnlich angepasst = verhunzt werden. Weiterlesen

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Grüßaugust, Frühstücksdirektor und Herr der Notstandsgesetze

So langsam nervt der Kerl alias der Herr Bundespräsident alias Christian Wulff. Es wird Zeit, dass er endlich zurücktritt. Alternativ könnte er sich auch im Keller einsperren oder inkognito dem Mann im Mond einen Besuch abstatten, Hauptsache er wird in den Medien wieder zu dem, was er eigentlich ist: eine Randnotiz, der höchstens zwei Minuten Aufmerksamkeit pro Woche gebührt. Weiterlesen

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Im Jahre 2050

Erinnert mich sehr an mich und meinen Not-Admin :-) , dem ich hier mal ausdrücklich für seine Geduld danken will.

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Ein Fragebogen der Fragezeichen

Florian Agreiter ist u.a. Stellv. Landesvorsitzender der AG Lesben und Schwule in der SPD (SCHWUSOS) Baden-Württemberg. Vor Kurzem hat er eine »Befragung zu sozialen Internetplattformen (für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender)« online gestellt und ausdrücklich auch bei »lesbischen« Portalen, Blogs etc. um Beteiligung gebeten.

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Meine Urgroßmutter, die nicht um ihren Sohn trauern durfte

»Erzählungen über Bombenangriffe, Tote, Flucht und plötzlich verschwundene Nachbarn waren in meiner Kindheit Normalität. Je nach Zusammensetzung am sonntäglichen Kaffeetisch wurde mal mehr über das eine oder das andere geredet. Doch beinah ausnahmslos landeten die Gespräche immer bei Angst und Gewalt.«

Ein Absatz aus dem Beitrag »1945 war erst gestern«, den ich im Sommer 2010 geschrieben habe. Anlass war der Fund einer Fliegerbombe gewesen, eigentlich ein Vorkommnis, das sich seit Jahrzehnten beinah wöchentlich irgendwo in Deutschland wiederholt und bei vielen Menschen traumatische Erinnerungen weckt.

Meine Urgroßmutter väterlicherseits gehörte mit den ersten Toten des Zweiten Weltkriegs. Einer ihrer Söhne war noch ein Jugendlicher gewesen, als man ihn in eine Uniform steckte und für »Kaiser und Vaterland« in den Ersten Weltkrieg schickte. Sein Schicksal konnte nie geklärt werden, sicher ist er irgendwo »gefallen«. Offiziell jedoch galt er als vermisst und meine Urgroßmutter hatte nie aufgehört, auf ein Wunder und seine Rückkehr zu hoffen. Sicher auch, weil sie nicht öffentlich um ihn hätte trauern dürfen … oder nur »voller Stolz« … Weiterlesen

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Lieber einen Franz Eberhofer als einen Denis Schreck

Eigentlich wollte ich ja nur das Interview mit Antje Ravic Strubel sehen, doch leider musste ich vorher miterleben, wie Denis Schreck die meisten Bücher der aktuellen Bestsellerliste niedermachte.  Sieben der Titel kannte ich bis dahin nicht, schon weil sich mein Interesse an Liebes- und anderen Problemen von Heteras (Kerstin Gier, Dora Heldt, Cecilia Ahern) in Grenzen hält. Weiterlesen

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46-jährige Frau getötet

Ausnahmsweise veröffentliche ich hier eine Meldung der Kriminalpolizei Mosbach, da mir ein Frauenmörder, der sich möglicherweise in unserer Gegend herumtreibt, großes Unbehagen bereitet – gelinde ausgedrückt:

Mosbach/Krumbach. Tot in ihrer Wohnung in Krumbach aufgefunden wurde am 24.12.11 gegen 19.00 Uhr die 46-jährige Sabine Jauch. Nach ersten Feststellungen und dem Ergebnis einer sofort durchgeführten Obduktion wurde die Frau Opfer eines Tötungsdeliktes. Da die 46-Jährige an Heiligabend nicht wie vereinbart bei ihrem Vater eingetroffen war, hatte dieser die Polizei verständigt. Kurz darauf wurde die Frau von den Beamten tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Von dem oder den Tätern fehlt bislang jede Spur.

Mehr dazu und den Fragen der Polizei bei der NOKZeit.

 

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Ein Tabu soll gebrochen werden

GwenDragon wagt sich auf ihrem Blog an ein Tabu: Wenn Frauen von Frauen vergewaltigt werden. Dieses Thema beschäftigt einige Lesben, aber kaum eine traut sich, offen darüber zu reden – aus den verschiedensten Gründen. Über »so was« wird bisher nur hinter vorgehaltener Hand geredet, vielleicht gelingt es ja, eine Diskussion in Gang zu bringen.

Feministische Blindheit bei Vergewaltigerinnen und lesbischen Opfern

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