Auf der Seite kreuz.dingenskirchen ist mal wieder das passiert, was dort bereits seit Jahren üblich ist: Eine Hasstirade wurde veröffentlicht, dieses Mal in Form eines besonders widerlichen »Nachrufs« auf Dirk Bach. Und weil es sich bei ihm um einen Promi handelte, der auch bei Heteros große Beliebtheit genoss – ja, wie ich auf Twitter lesen konnte, hatten so manche noch nicht einmal gewusst, dass er nicht nur Moderator des Dschungelcamps, sondern auch LGBTI-Aktivist gewesen war –, wird kreuz.dingenskirchen nun eine Aufmerksamkeit zuteil wie noch nie zuvor.

Während bisher die menschenverachtenden Beiträge zur Homosexualität, Migranten, Schwangerschaftsabbrüchen und … und … und … nur LGBTI people & friends und andere Betroffene empört haben, zieht der »Artikel« über Dirk Bach weite Kreise. Dank zahlreicher Verlinkungen auf Twitter und Facebook hat die Seite in den letzen 24 Stunden sicher mehr Zugriffe erhalten als sonst in einem ganzen Jahr. Gerade im Moment baden die Macher_innen wahrscheinlich in Champagner und genießen ihren »Erfolg«.

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1. Mai 2012 in St. Petersburg

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… müssen sie vor sich selbst geschützt werden, meint ein Herr Schewe von der Kurverwaltung des Ostseebads Binz auf Rügen. Deshalb dürfen die Lesben, Schwulen, Trans* und ihre Freund_innen den »Internationalen Tag gegen Homophobie« nicht öffentlich begehen. Ihre bloße Anwesenheit könne schon provozieren.

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In St. Petersburg ist „Propaganda für Homosexualität“ ab jetzt eine Straftat. Was Propaganda ist, entscheidet die Behörde im Einzelfall …

Als Lesbe mit dem offiziellen Familienstand „verpartnert“ gehöre ich wohl automatisch zu denjenigen, die für Homosexualität „Propaganda betreiben“.

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Aus dem Koalitionsvertrag:

Durch die Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern werden wir Baden- Württemberg künftig ein neues, tolerantes Gesicht geben und als Landesregierung respektvoll und weltoffen handeln. Weiterlesen »