Schlagwort-Archiv: Linke

Option: schwarz-grün

Seit heute ist der Wahl-O-Mat für die Bundestagswahl 2013 online. Seine Empfehlung für mich unterscheidet sich kaum von denen der letzten Wahlen: Die meisten Übereinstimmungen, nämlich fast 87 %, habe ich mit einer Partei, die ich nicht wählen werde. Nicht wählen will, nicht einmal mit Bauchschmerzen wählen könnte: die Linke. Jedes Mal, wenn ich bereit bin, mich für diese Partei vorsichtig zu öffnen, zum Beispiel, nachdem ich Petra Pau eine Weile zugehört habe, setzt sich irgendein Betonkopf vom Ortsverein Janzweitdraußen in Szene und will Honecker posthum heiligsprechen lassen oder Ähnliches. Ich denke an Mauertote und Stasi und schon ist es wieder vorbei mit der Annäherung.

wahlomat linke 86,8%, Grüne 84,9%, Piraten 82,1%

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Mobbing, Kinderlosigkeit, Ehefrauen – Andrea Fischer, Katina Schubert, Doris Schröder-Köpf, Sigrid Leuschner

»Schlachtfeld Politik« hieß eine Dokumentation, die vor ein paar Tagen in der ARD gezeigt wurde. Kurt Beck (SPD), Erwin Huber (CSU), Wolfgang Kubicki (FDP), Andrea Fischer (Grüne) und Katina Schubert (Linke) erzählen davon, wie sie von ihren Parteifreund_innen gemobbt wurden und welche Auswirkungen das auf ihr Leben hatte.

Nun sind Parteien sicher kein Ort für Kuschelrunden und wahrscheinlich geht es dort genauso zu wie in allen anderen Bereichen, wo Menschen Karriere machen wollen. Doch zwischen normalen Konkurrenzkampf und Mobbing besteht ein himmelweiter Unterschied, was auch diese fünf Politiker_innen schmerzhaft zu spüren bekommen haben.

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Landtagswahlkampf Baden-Württemberg 3: Sieben Parteien und der Wahl-O-Mat will mir nicht helfen

Der Wahl-O-Mat hat mir gerade empfohlen, die DKP zu wählen. In 73 von 86 Punkten stimme ich angeblich mit dieser Partei überein.

Wie schrieb Judith Holofernes neulich so schön? »Ich glaub, es hackt.« Lieber Wahl-O-Mat, ich glaube, es hackt. Ich wusste ja noch nicht mal so richtig, dass es diese Partei überhaupt noch gibt. Wieso ist die nicht bei den Linken auf- oder besser untergegangen? Wie kann die sich denn finanzieren, zwanzig Jahre nach dem Ende der DDR und somit auch dem Verlust sämtlicher Finanzquellen?   Weiterlesen