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KARNELE Beiträge

Unpassendes lesbisches Thema?

Ganz ehrlich, die »Eingetragene Lebenspartnerschaft« geht mir allmählich auf die Nerven. Eigentlich müsste ich glücklich darüber sein, dass sich endlich alle Parteien damit beschäftigen und die Medien inzwischen beinah täglich darüber berichten. Ein Thema, über das ich schon aus rein persönlichen Gründen seit beinah 15 Jahren regelmäßig blogge und für das sich lange nur wenige Menschen interessierten, ist letztendlich im Mainstream angekommen.

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Dasselbe sehen und nicht das Gleiche

Morgen ist Valentinstag, wenigstens behauptet das die Werbung von Fleurop und mon cheri. In meiner filter bubble heißt der Tag anders, hier wird vom V-Day gesprochen und nicht zum Konsum aufgefordert, sondern über die geplanten Aktionen für One Billion Rising berichtet. Die rein zufällige zeitliche Nähe zu #aufschrei hat sogar die Medien außerhalb des Internets für ihre Verhältnisse recht früh schnallen lassen, dass dieses Jahr am 14. Februar einiges anders als gewohnt laufen soll.

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Lieber Pferdelasagne als Hunde- oder Katzenfutter?

Neulich flatterte mal wieder die Renteninformation ins Haus. Sie wird einmal im Jahr ungebeten zugestellt, wahrscheinlich, weil man Frauen wie mich daran erinnern will, dass unsere bisher erworbenen Rentenansprüche dereinst weder zum Leben noch zum Sterben reichen werden. Manchmal habe ich den Verdacht, beim Versand dieser Post schwingt unterschwellig die Hoffnung mit, vielleicht nehmen sie sich ja einen Strick, bevor sie gaga werden und der Allgemeinheit zur Last fallen.

Viele Jahre lang haben bei mir die Schreiben auch beinah ihr Ziel erreicht. Ein ums andere Mal überkam mich ein fürchterlich schlechtes Gewissen, weil mein bisheriges Berufsleben so chaotisch war und ist und meine Rentenanwartschaftszeiten voller Lücken sind. Das änderte sich erst, nachdem ich die Renteninformation der Liebsten zu Gesicht bekommen hatte. Im Gegensatz zu mir kann sie seit ihrem 18. Lebensjahr einen beinah lückenlosen Verlauf aufweisen. Trotzdem wird ihre Rente voraussichtlich kaum den Betrag der Grundsicherung übersteigen, denn in den ersten zwanzig Jahren verdiente sie gerade genug, um nicht zu verhungern oder zu erfrieren. Aus familiären Gründen örtlich fest (an)gebunden, musste sie ein Gehalt akzeptieren, das nach dem System „Egal, welche Qualifikation, Männer als momentane oder zukünftige Versorger einer Familie brauchen wesentlich mehr Geld als Frauen“ gezahlt wurde.

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Frage an die heterosexuellen Feminist_innen: Schlaft Ihr gut?

Im Zweifel links heißt eine Kolumne von Jakob Augstein bei SpOn. Die letzte geht um den neuen rosa Anstrich der CDU. Kostproben gefällig?

Jetzt umarmt die Union auch noch die Schwulen …
Vielleicht ist Merkels plötzliche Schwulenfreundlichkeit …
Das Bundesverfassungsgericht hat den Schwulen mehr Rechte …

Die Worte Lesbe oder lesbisch kommen nicht ein einziges Mal vor.

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