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Sonntagabend, Tatortzeit. Bis vor ein paar Jahren auf jeden Fall, inzwischen nur noch ab und zu. Zum einen ist in den Mediatheken der Tatort auch an anderen Tagen und zu jeder beliebigen Uhrzeit abrufbar. Zum anderen, weil wir mit einigen der aktuellen Ermittler_innen einfach nichts anfangen können.

Den Tatort aus Wien mit dem Duo Bibi Fellner und Moritz Eisner sehen wir aber immer noch gern. Seit Adele Neuhauser die leicht irre Julie in »Vier Frauen und ein Todesfall« spiel(t)e, wollen wir keinen TV Auftritt von ihr verpassen. Und Harald Krassnitzer ist uns auch deshalb sympathisch, weil er sich laut gegen »rechts« positioniert.

...weiterlesen "Bibi, Moritz und die Killerlesbe"

Call the midwife ist die erfolgreichste englische Fernsehserie der letzten fünfzehn Jahre und wird zurzeit auf Servus TV ausgestrahlt. Der Sender dürfte kaum bekannt sein, den meisten geht es wohl wie mir: Dem Namen erwartete ich eine Art Jodelprogramm von der Alm und hätte ihn freiwillig nie eingeschaltet, bis ich dann neulich nachts beim Zappen zufällig dort und mitten in der zweiten Folge von Call the midwife landete.

...weiterlesen "Call the midwife"

Über den Tatort »Ein neues Leben«, der am 28. Oktober in der ARD lief, ist bereits viel geschrieben worden. Auf Watch-Salon fasst Christine Olderdissen in sechs Punkten wirklich wunderbar alles zusammen, was es darüber zu sagen gibt:

1. Mädchen, die im Erziehungsheim waren, werden lesbisch
2. Lesben mit schwieriger Jugend werden kriminell
3. Kriminelle Lesben sind brutal, eiskalt, manipulativ und zu allem fähig
4. Bei einem Lesbenpaar ist eine dominant, die andere labil und eigentlich hetero
5. Hat eine Lesbe Sex mit einem Mann, bringt ihre Freundin den Liebhaber um
6. Fazit: Die pathologische Killerlesbe verdient den Tod als Befreiungsschlag ihrer hörigen Geliebten

...weiterlesen "Pfui Deibel, ARD!"

Dieser Tage kommt das Remake von Stieg Larssons »Verblendung« in die Kinos. Ich bin keine große Kinogängerin und schon gar keine Cineastin, von Filmen verstehe ich nichts und kann immer nur sagen: »Das hat mir gefallen« oder eben »Hat mir nicht gefallen«.

...weiterlesen "Lisbeth Salander à la Hollywood"

Eigentlich wollte ich ja nur das Interview mit Antje Ravic Strubel sehen, doch leider musste ich vorher miterleben, wie Denis Schreck die meisten Bücher der aktuellen Bestsellerliste niedermachte.  Sieben der Titel kannte ich bis dahin nicht, schon weil sich mein Interesse an Liebes- und anderen Problemen von Heteras (Kerstin Gier, Dora Heldt, Cecilia Ahern) in Grenzen hält.

...weiterlesen "Lieber einen Franz Eberhofer als einen Denis Schreck"

»Wie sieht eine Lesbe aus?« habe ich vor gut einem Jahrzehnt gefragt und u.a. geschrieben: »Sie haben was gegen Technik. Sie haben keinen CD-Player und keinen Wäschetrockner. Ihr Fernseher ist kaum größer als ein Dessertteller, ihr Auto uralt und das Geschirr spülen sie von Hand.«

...weiterlesen "Die Konsumterrorist_innen von Radio Eriwan aka ARD"

»Mehr Demokratie ist die Lösung – Offenheit, Freiheit, Teilhabe die Chancen des Internets nutzen den digitalen Wandel grün gestalten!« steht über einem Antrag, über den die Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen nächstes Wochenende abstimmen soll.

...weiterlesen "He, Ihr Grünen, spinnt Ihr?"

Doku, 10.11., 23:35 Uhr, RBB

Zwei schwule Filmemacher widmen sich homosexuellem Leben und Lieben in der DDR – werde ich mir auf jeden Fall ansehen, denn darüber weiß ich eigentlich fast nichts. Außer der Aussage einer lieben Hete aus Halle/Saale: »Bei uns gab es auch so Frauen wie dich. Persönlich habe ich aber nie eine kennengelernt.«

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