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Kategorie: Szenen einer Lesbenehe

Wozu sind Tische da?

Verschlafen und etwas verloren stehe ich in der Frühe mit einer Tasse Kaffee in der Hand in unserer Küche und weiß nicht wohin damit. Also weiß ich auch nicht, wohin mit mir.

1 runder Tisch mit Holzplatte und Metallbeinen. Auf dem Tisch liegen und stehen wild durcheinander Mandarinen, Handy, zwei Plastikwasserflaschen, 1 Stofftasche in Regenbogenfarben, 1 blaues Tischset, Tabak und noch einige Dinge, die nicht genau zu erkennen sind. Neben dem Tisch steht ein roter Klappstuhl mit buntem Stuhlkissen, über der Lehne hängt ein weißes Tuch. Hinter dem Tisch ein brauner Klappstuhl, über der Lehne hängt eine graue Jacke. Im Hintergrund steht ein Regal, an der Wand hängen verschiedene Bilder.Auf unserem Küchentisch befinden sich drei riesengroße Papierblöcke, Schreibtischunterlagen, die die Liebste vor einigen Tagen mitgebracht hat. Außerdem ihr Geldbeutel, die teilweise noch ungeöffnete Post der letzten Woche(n), ein Körbchen mit Nüssen, die Autopapiere, zwei Handys, ein Bonbonglas, ein Päckchen Tempotaschentücher, Kopfschmerztabletten und Hustentropfen, die Zeitung von vor fünf Tagen, ein Schlüsselbund, Hundeleckerlis, meine Brieftasche, ein Aschenbecher, eine Zuckerdose, ein Armreif und ein Ring der Liebsten, ein Kerzenständer, das Gemeindeblättchen, ein Brotkorb mit einer angefangenen Tüte Chips

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Samstags bei Ikea

Wie schon an anderer Stelle erwähnt, führte die Entdeckung eines kleinen schwarzen Flecks zur unbeabsichtigten kompletten Renovierung des Schlafzimmers. Der Raum strahlte nun im jungfräulichen weiß und der Holzfußboden glänzte. Die braune Tür, die uns noch nie gefallen hatte, war in den Regenbogenfarben gestrichen worden und langsam wäre es an der Zeit gewesen, das Zimmer auch wieder einzuräumen und seinem eigentlichen Verwendungszweck zuzuführen.

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Autofreier Sonntag

Vor ungefähr dreißig Jahren war das Öl knapp. Nicht das Salatöl, das Erdöl. Irgendwelche Scheichs aus irgendwelchen fernen Ländern, die dem Großteil der Bevölkerung damals nur aus Karl May Büchern bekannt waren, wollten einfach mehr Geld für ihr Öl. Was für eine Unverschämtheit! Und da zur der Zeit die Sowjetunion und die USA sich gegenseitig für die jeweils schlimmste Bedrohung auf Erden hielten, hatten sie keine Zeit, diesen Ländern mal zu zeigen, wo es lang ging. Ganz anders als heute. Heute sorgt Herr Bush dafür, dass wir unser Öl bekommen.

Damals entstand die Idee des Autofreien Sonntags.

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Mein erster BH

Rückenschmerzen und Verkrampfungen im Schulter und Nackenbereich begleiten mich schon seit sehr vielen Jahren. Dagegen hilft wenig, weder Gymnastik noch Massagen noch Tabletten oder Salben zeigten je wirklichen Erfolg. Alle paar Jahre, meist nach einigen schlaflosen schmerzgeplagten Nächten, suche ich einen Orthopäden auf und lasse mir empfehlen, was gerade in ist. Mal ist es Elektrotherapie, mal Fango, mal wird mir geraten, nicht mehr am PC zu arbeiten.

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