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Kategorie: Kleinkleckersdorf

Aaaleeeeelaaschabbellsäntlügg

Alleen sind groß und breit, am Rand von Bäumen begrenzt und (meist) nach berühmten Persönlichkeiten benannt. Wenigstens laut Definition des Lexikons.

Die Kleinkleckersdorfer Allee erfüllt nicht so ganz diese Kriterien. Sie ist nur fünfzig Meter lang und drei Meter breit. Vielleicht auch hundert Meter lang und zehn Meter breit, ich kann Entfernungen schlecht schätzen. Am Rande stehen rechts und links einige Kastanienbäume, wenigstens hier findet der Begriff seine Rechtfertigung. Dahinter auf der einen Seite Häuser, auf der anderen fließt ein kleiner Bach.

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Posttraumatische Ecken

»So geht das aber nicht!« sagt der Mann zu mir und blickt missbilligend auf das Paket, das ich auf die Waage gelegt habe.

Ich weiß nicht, was er will. Die Liebste hat es bestens verpackt, es hat einen Paketaufkleber und ist weder größer noch schwerer als ein Paket sein soll. »Das ist Sperrgut!« klärt mich der Mann auf.

Sperrgut? Ein Fahrrad ist Sperrgut, das weiß ich. Aber doch nicht dieses kleine Ding da, das ich höchstpersönlich unter den Arm klemmen und zur Post tragen konnte.

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Der Kartoffelsack ist ein Kampfhund

Ich renne meinen Verfolgern davon. Immer schneller und völlig außer Atem. Aber sie erwischen mich doch. Sie werfen einen zentnerschweren Kartoffelsack nach mir. Ich falle auf den Rücken, der Kartoffelsack liegt auf meinem Bauch. Die einzelnen Kartoffeln rollen hin und her und das ganze Bett wankt. Bett?

Langsam mache ich die Augen auf und sehe direkt auf eine schwarze Nase. Der struppige Kartoffelsack liegt ganz ruhig da. Nur seine Nase kam immer näher und näher und dann leckte eine große rote Zunge über mein Gesicht.

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