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Im Rahmen der seit geraumer Zeit laufenden Kampagnen „Jetzt ist aber mal genug!“ und „Das wird man doch mal sagen dürfen“ meldete sich letzte Woche auch Herr J. von d. L. zu Wort. Die Gender-Scheiße mache ihn fertig, verkündete er in einem Spiegel Interview. Ich hatte seine Existenz beinah schon vergessen, solange wie er bereits im medialen Niemandsland verschwunden gewesen war und wunderte mich zunächst, weshalb man ihn jetzt wieder in die Öffentlichkeit zerrt.

...weiterlesen "Herr J. von d. L."

„Vielleicht sollten diese so genannten „Jungfeministinnen“ einfach mal öfter sagen, was sie denken und tun. Statt sich quasi ausschließlich und immer wieder über die Abgrenzung von EMMA & Alice bei den Medien anzubiedern. Ob nun wie einst als Girlies oder Alphamädchen, oder wie jetzt als Jungfeministinnen“.

Jungfeminist_in, die_der.

Synonym für  „keine Ahnung haben“, „das Rad neu erfinden wollen“, „mit Maskus zusammenarbeiten“, „Prostitution befürworten“, „von Prostitution profitieren“, „Burkas gut finden“ …

...weiterlesen "Jungfeminist_in, die_der trifft auf #EMMAistfürmich"

Der Brief lag schon seit dem 1. August im Mailfach, aber ich habe mich erst heute dazu überwinden können, ihn Wort für Wort zu lesen. Beim ersten Überfliegen vor zwei Wochen überkam mich das starke Bedürfnis, irgendwelche Vertreter_innen von Landesregierung und/oder deren Parteien anzubrüllen. Laut. Stundenlang. Und ziemlich egal welche, ganz nach dem alten Spruch meiner Oma: Alle in einen Sack stecken und draufhauen, es wird schon die Richtigen treffen.

...weiterlesen "„Herr Ministerpräsident und Herr Minister haben mich gebeten, Ihnen zu antworten“"

Heute früh sprach im ZDF Morgenmagazin Lisa Görgen von „Save the Children“ mit Dunja Hayali über die Situation der Kinder in Gaza. „Solche Erlebnisse prägen jeden Menschen, aber Kinder prägen die fürs Leben“, sagte sie und ergänzte: „Wir dürfen nicht wieder wegsehen“.

...weiterlesen "Umtausch ohne Kassenbon ausgeschlossen?"

Letzten Samstag demonstrierten zum 4. Mal die Bildungsplangegner_innen in Stuttgart. Dazu aufgerufen hatten 19 evangelikale und rechte Organisationen, wie zum Beispiel die NPD. Angelehnt an die französische „La Manif Pour Tous“ Bewegung nahmen unter dem Motto „Demo für alle“ nach Veranstalterangaben 1000 Menschen daran teil. Die Polizei sprach wie üblich bei solchen Gelegenheiten von weniger Personen und nannte die Zahl 700.

...weiterlesen "„Besorgte Eltern“ gegen LSBTTIQ"

Heute ist mal wieder so ein Tag, der mich hier im Odenwald das Fürchten lehrt. Während „unser“ CDU Landtagsabgeordneter Peter Hauk, auch als Freund der #idpet Anhänger_innen bekannt, im SWR über eine mögliche Koalition mit der AfD nach der nächsten Landtagswahl schwadroniert, stimmt die hiesige Bundestagsabgeordnete der SPD, Dr. Dorothee Schlegel, gemeinsam mit den meisten Kolleg_innen ihrer Fraktion gegen die Gleichstellung verpartnerter Paare (= für die Diskriminierung von Homosexuellen).

Nicht zum ersten Male frage mich, unter welcher Politik es mir schlechter geht: Diskriminierung wegen eines Bauchgefühls (Angela Merkel) oder Diskriminierung aus reinen Machterhaltungsgründen?

Zaungäste. Die Generation, die nach der Revolte kam“, heißt ein Buch von Reinhard Mohr (* 1955), das 1992 erschienen ist. Es handelt von meiner Generation, von einer Generation, die immer und überall zu spät zu kommen schien: „Sie ist unübersehbar, aber man kennt sie nicht: die Generation der zwischen 1953 und 1959 geborenen. In der öffentlichen Meinung sind die merkwürdig profillos geblieben. Und doch hat sie einen eigenen Charakter. Auch wenn der Zeitgeist die Generation der 78er behandelt, als sei sie durch den Rost der Geschichte gefallen – im Jahr 2000 wird sie die Geschicke der Bundesrepublik mitgestalten.

...weiterlesen "Zaungäste. Wir 78er Männer. Seit unserer Jugend von der Gesellschaft vernachlässigt."

Seit ich mich mit #idpet beschäftige, schlafe ich eindeutig zu wenig. Nicht etwa, weil ich Tag und Nacht vor dem PC sitze und Kommentare beobachte, wie manche fälschlicherweise annehmen, sondern weil eine Mischung aus Zorn, Betroffenheit, Wut, Trauer, Empörung, Fassungslosigkeit und Angst mir Albträume beschert.

...weiterlesen "Christlich und gemeinnützig rauben Gabriel Stängle und openPetition einer Lesbe den Schlaf"

Die Initiative „Besorgte Eltern“, ruft unter dem Motto „Gegen die Indoktrination unserer Kinder  Stoppt den Bildungsplan 2015“ zu einer Demo am Samstag, den 1. Februar, in der Stuttgarter Innenstadt auf.

Es werben dafür: pi, pius.info, familienschutz, freie welt, gloria.tv … all jene eben, die sich im Hass gegen LSBTTIQ bereits für #idpet zusammengeschlossen hatten.

...weiterlesen "Homophobie und Menschenfeindlichkeit entgegentreten!"