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Die Erste war Gabi gewesen, eine ehemalige Arbeitskollegin. Mit ihr hatte ich während der Raucherinnenpausen so wunderbar über die Zustände auf der Station fluchen können. Ab und zu zogen wir nach der Spätschicht im Auto erst mal einen Joint durch, während Janis Joplin aus den Lautsprechern dröhnte. Heute ist mir klar, von meiner Seite war es mehr als Freundschaft gewesen, ich hatte mich in sie verknallt. Damals hielt ich mich allerdings noch für eine lupenreine Hetera und verschwendete keinen Gedanken an eine mögliche Beziehung mit einer Frau.

Auch außerhalb der Arbeit verbrachten wir viel Zeit miteinander und konnten uns in den ländlichen Diskotheken bestens amüsieren. Bis wir dann eines Tages die Arbeitsstellen wechselten und nun mehrere hundert Kilometer auseinander wohnten. Anfangs hielten wir noch engen Kontakt, doch im Laufe der Zeit wurden die Anrufe und Briefe immer seltener, bis schließlich die Verbindung ganz abbrach.

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