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Vor Kurzem feierte die TAZ ihren 40. Geburtstag. Hätte ich nicht zufällig genau in dem Moment eingeschaltet, als im Frühstücksfernsehen darüber berichtet wurde, wäre dieser Jahrestag unbemerkt an mir vorbeigegangen. Wie leider so vieles andere auch, das vielleicht interessant oder wichtig für mich sein könnte, aber allzu oft den Konzentrationsstörungen, dem elenden Überbleibsel meiner Krankheit, zum Opfer fällt.

So lange ist das schon her?“, dachte ich verblüfft und sah mich vor meinem inneren Augen auf einem wackligen Stuhl in der Sonne sitzen. So klar und deutlich, als sei es gestern gewesen. Vor dem Haus unserer Kreuzberger WG, umgeben von Mitbewohner_innen und einigen Menschen aus der Nachbarschaft. Wir rissen uns die wenigen Seiten einer der ersten TAZ Ausgaben gegenseitig aus den Händen, lasen daraus vor und amüsierten uns köstlich.

...weiterlesen "Wie wir mal versuchten, die TAZ zu abonnieren"

Akt 1: Im Bundestag wird über die Eheöffnung für homosexuelle Paare namentlich abgestimmt. Schwarz-Gelb ist beinah geschlossen dagegen. Bei der CDU kaum verwunderlich, das Verhalten der FDP Abgeordneten wird jedoch heftig kritisiert. Schließlich hat diese Partei erst vor Kurzem die Eheöffnung in ihr Programm aufgenommen.

Akt 2: In der TAZ kommentiert Elmar Kraushaar den Vorgang und nennt die »lesbisch-schwule Prominenz der Regierungskoalition« beim Namen, darunter auch Altmaier und Schavan.

...weiterlesen "Das leidige Thema Zwangsouting"