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Beim LSVD ist gerade ein Bericht über Geschichte, aktuelle rechtliche Situation, Akzeptanz im privaten und beruflichen Umfeld von Lesben und Schwulen in Baden-Württemberg veröffentlicht worden.

Mich persönlich interessiert dabei am meisten der letzte Abschnitt »Rechtliche Situation« über die Verpartnerungen in Gesundheitsämtern und Kfz Meldestellen.

...weiterlesen "Landtagswahlkampf Baden-Württemberg 2: Homosexualität"

»Schwäbische Extratouren: Homosexuelle heiraten teurer«, heißt es heute im Internetportal der Schwäbischen Zeitung und erneut wird leicht empört darüber berichtet, dass im Ostalbkreis Lesben und Schwule bei der Eingetragenen Lebenspartnerschaft ungefähr viermal so viel bezahlen müssen wie Heterosexuelle bei einer Eheschließung.

...weiterlesen "Beim Geld hört es auf"

Es ist nicht möglich, auch nur annähernd genaue Zahlen darüber zu finden, wie viele Eingetragene Lebenspartnerschaften es in Deutschland gibt. Bisher hatte ich zwar geglaubt, bei uns werde über jede noch so kleine Kleinigkeit Buch geführt, das amtliche Eheglück von Lesben und Schwulen jedoch scheint dieser Erfassungswut bisher entgangen zu sein. Einzelne Bundesländer, wie z. B. Berlin, führen zwar eine Statistik. Von dort aus allerdings Rückschlüsse auf einen Flächenstaat wie Baden-Württemberg ziehen zu wollen, hielte ich für sehr gewagt.

...weiterlesen "Verliebt, verlobt, verpartnert, geoutet"

Es ist neun Jahre her, seit die Gründung einer – offiziellen Lebenspartnerschaft für Lesben und Schwulen in Deutschland möglich ist. Und wie ich hier schon mehrmals erwähnt habe, gehörten die Liebste und ich mit zu den ersten Paaren, die damals das neue Gesetz in Anspruch genommen haben. Seitdem lautet unser Familienstand »verpartnert« und wird im Amtsdeutsch mit dem Kürzel »LP« ausgedrückt.

Die ersten drei Jahre nach unserer Verpartnerung waren wir geduldig gewesen und haben Fragen wie: »Was ist denn das?« – »Was sind Sie?« freundlich lächelnd beantwortet. Dass auf diversen Formularen unser Status nicht auftauchte, störte uns lange nicht. Es wäre Geldverschwendung gewesen, Berge von Papier einfach zu wegzuwerfen, nur weil es in diesem Staat plötzlich neben ledig, verheiratet, geschieden, verwitwet noch einen weiteren Familienstand gab.

...weiterlesen "Amtliche Lebenspartnerschaft alias Homoehe"

»Homoehe in Pfarrhäusern?« Darüber wird im November auf der Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern diskutiert werden.

In der evangelischen Landeskirche Baden scheinen die Verhältnisse bereits klar zu sein. Die lesbische Pfarrerin Christa Wolf betreut derzeit auf Sizilien eine evangelische Gemeinde. Ihre Lebenspartnerin hat dort die Rolle einer »klassischen Pfarrfrau« übernommen.

Doch was in Italien funktioniert, wird nach ihrer Rückkehr nach Deutschland nicht mehr erlaubt sein.

...weiterlesen "Homoehe in Pfarrhäusern?"

Weihnachten 1995 verbrachte ich in einer Klinik am Chiemsee. Es war keine Frage, dass die Liebste mich über die Feiertage besuchen würde und wir hatten schon Wochen zuvor ein Zimmer in einer Pension gebucht. Die Deutsche Bahn schien allerdings entschlossen, uns einen Strich durch die Rechnung zu machen. Die Fahrpläne rund um die Festtage erwiesen sich mit der Zeitplanung der Liebsten und den Ansprüchen ihres Arbeitgebers als kaum kompatibel. Letztendlich traf sie morgens um drei Uhr ein und verbrachte die nächsten vier Stunden auf einem eiskalten Bahnhof, bis die Pension endlich ihre Tür öffnete.

...weiterlesen "Raritätenkabinett: zwei gläserne Lesben"

leider hat es in der letzten Zeit mit den regelmäßigen Updates nicht geklappt. Wir waren einfach viel zu sehr mit anderem beschäftigt, u.a. mit der leidigen Frage der Briefmarken. Vielen Dank für Eure zahlreiche Anteilnahme und Vorschläge, von denen wir auch einen demnächst in die Tat umsetzen und unsere Briefmarken selbst drucken werden.

...weiterlesen "Herzlichen Glückwunsch"

Am 5. Dezember 2003 haben sich zwei Freundinnen von uns im Heidelberger Landratsamt das Jawort gegeben.
Genau in jenem Zimmer, wo mehr als zwei Jahre zuvor auch die Liebste und ich geheiratet haben.

Dieses Mal war ich als Trauzeugin dort, und die Zeremonie war genauso schön wie bei uns.

Im Vorlauf hatte es keinerlei Schwierigkeiten mehr gegeben. Kein Vergleich mehr zu dem, was uns damals passierte. Es hat sich eingespielt und das Landratsamt gibt sich viel Mühe, alles feierlich zu gestalten.

Dies nur als Vorbemerkung, nehmt Folgendes aus dem Jahre 2001 als eine Geschichte aus der schlechten alten Zeit, die glücklicherweise vorbei ist.

Februar 2004-02-22
Nele Tabler

...weiterlesen "Lebenspartnerinnenschaftsgesetz"

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