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Als ich 2010 hier auf der Karnele zum ersten Mal den Begriff Lesbophobie verwendet habe, ist er im deutschsprachigen Internet so gut wie unbekannt gewesen. Zumindest zeigten mir verschiedene Suchmaschinen damals keinen einzigen Treffer an. Den Begriff kannte ich aus Frankreich, meines Wissen gelangte er dort über das Bündnis SOS Homophobie in den allgemeinen Sprachschatz. Im Gegensatz zu dem deutschen Aktionsbündnis gegen Homophobie, das sich im Alltag und in den Medien oft nur auf Schwule zu beziehen scheint, betont SOS Homophobie ausdrücklich, als Organisation gegen Lesbophobie, Schwulophobie (falls es dieses Wort im Deutschen geben sollte), Biphobie und Transphobie zu kämpfen: „Association nationale de lutte contre la lesbophobie, la gayphobie, la biphobie et la transphobie“.

...weiterlesen "Französische Studie: Lesbophobie, die unsichtbare Diskriminierung"

Früher einmal war der Spiegel das Blatt, das am Montag von politisch Interessierten gelesen wurde. Die Linken bis Linksliberalen lasen ihn, um informiert sein. Die Rechten bis Konservativen lasen ihn, weil sie wissen wollten, was der politische Feind so denkt und plant.

Jahrzehntelang war das so gewesen. Dann kam das Internet und mit ihm Spiegel Online und die wundersame Wandlung des einst so politisch korrekten Blattes. Neben der Politik flattern nun auch die unglaublichsten Geschichten aus aller Welt täglich frisch über den Bildschirm.

...weiterlesen "Goldgelbes Blatt online"

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