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KARNELE Beiträge

Dieser Anruf kostet 25 Cent die Minute

»Wir bellen zweisprachig« ist das fünfte Buch, das wir über die Firma XYZ abwickeln. Wir sind mittlerweile Profis auf diesem Gebiet dachten wir wenigstens.

»Dieser Anruf kostet 25 Cent in der Minute.«

Lalallalalalalallala, tütütlitü, lalalallala

»Sie werden gleich zu unserem nächsten freien Platz weitergeleitet.«

Lalallalalalalallala, tütütlitü, lalalallala

»Sie werden gleich zu unserem nächsten freien Platz weitergeleitet.«

Lalallalalalalallala, tütütlitü, lalalallala

»Guten Tag. Sie sprechen mit der Firma XYZ. Mein Name ist xx. Wir sind stets bemüht, Ihnen weiterzuhelfen. Was kann ich für Sie tun?«

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Eine ganz persönliche Seifenoper

Langjährige Seifenopern leben auch von dem gelegentlichen Austausch der Darstellerinnen und Darsteller. Sinkt die Einschaltquote und sollen neue Gesichter frischen Schwung in die Geschichte bringen, greifen DrehbuchautorInnen häufig zu einem probaten Mittel: Sie lassen tot geglaubte oder gänzlich unbekannte Verwandte der Serienfiguren auftauchen. Da erscheint der uneheliche Sohn des sonst so biederen Hauptdarstellers oder der im Zweiten Weltkrieg verschollene Bruder plötzlich höchst lebendig aus dem Nichts auf und sorgen für neue Handlungsstränge mit Irrungen und Wirrungen.

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Feministische Linguistik und Geschirr spülende Ehemänner

Vor einigen Monaten fühlte ich mich in alte Zeiten versetzt, genauer gesagt, ich hatte den Eindruck, mit einer Zeitmaschine zurück in Siebziger Jahre und meine Schulzeit katapultiert worden zu sein. Ich saß wieder in meiner Klasse und versuchte vergeblich, meinen Mitschülern und einem süffisant grinsenden Lehrer zu erklären: »Ich bin eine Schülerin und kein Schüler.«

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