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KARNELE Beiträge

Stoibisch in Hinnedausch, Teil 1

Stoibisch in Hinnedausch schon mal gehört?

Nein? Macht nichts, die Liebste und ich wussten bis vor einigen Monaten auch nicht, dass es diesen Ort gibt:

315 zweibeinige EinwohnerInnen, dazu Kühe, Hühner, mindestens zwei Ziegen und ein ständig krähender Hahn. Zwei Kirchen, ein Briefkasten, ein Seniorenheim und eine Kneipe. Der Bäcker kommt mehrmals in der Woche direkt vor die Haustür gefahren, und die nette Briefträgerin nimmt die frankierte Post gleich mit. Eier, Milch, Kartoffeln und Gemüse gibt es ab Hof zu kaufen.

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Stoibisch in Hinnedausch, Teil 2

Gut betuchte Leute, habe ich mir sagen lassen, erledigen ihre Umzüge mit ein paar Telefonanrufen. Tapezierer, Maler, Elektrikerinnen und eine Umzugsfirma machen all die Arbeit. Die Liebste und ich gehören nicht zu diesem erlauchtem Kreis. Also mussten wir selbst Hand anlegen. Aber auch unser Umzug begann mit Telefonieren: »Wir ziehen am Soundsovieltem um und brauchen Hilfe!«

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Aaaleeeeelaaschabbellsäntlügg

Alleen sind groß und breit, am Rand von Bäumen begrenzt und (meist) nach berühmten Persönlichkeiten benannt. Wenigstens laut Definition des Lexikons.

Die Kleinkleckersdorfer Allee erfüllt nicht so ganz diese Kriterien. Sie ist nur fünfzig Meter lang und drei Meter breit. Vielleicht auch hundert Meter lang und zehn Meter breit, ich kann Entfernungen schlecht schätzen. Am Rande stehen rechts und links einige Kastanienbäume, wenigstens hier findet der Begriff seine Rechtfertigung. Dahinter auf der einen Seite Häuser, auf der anderen fließt ein kleiner Bach.

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