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Heute früh sprach im ZDF Morgenmagazin Lisa Görgen von „Save the Children“ mit Dunja Hayali über die Situation der Kinder in Gaza. „Solche Erlebnisse prägen jeden Menschen, aber Kinder prägen die fürs Leben“, sagte sie und ergänzte: „Wir dürfen nicht wieder wegsehen“.

...weiterlesen "Umtausch ohne Kassenbon ausgeschlossen?"

Hannelore Renner war 12 Jahre alt, als sie Ende des Zweiten Weltkriegs von Soldaten vergewaltigt wurde. Ihr Schicksal ist im Gegensatz zu dem ihrer meisten Leidensgenossinnen heute einer breiten Öffentlichkeit bekannt, weil sie später mit Helmut Kohl verheiratet gewesen war und nach ihrem Tod mehrere Bücher über ihr Leben erschienen.

In den Jahren 1945/46 wurden in Deutschland geschätzte drei Millionen Frauen vergewaltigt. Genaue Zahlen gibt es dazu natürlich nicht, in jener Zeit wurden keine Statistiken erstellt. Die Filmemacherin Helke Sander geht zum Beispiel davon aus, dass sieben bis acht Prozent (ca. 100.000 bis 125.000) der in Berlin lebenden Frauen damals Opfer einer Vergewaltigung wurden.

...weiterlesen "Ein Land der vergewaltigten Frauen und der Vergewaltiger"

Meine Tochter war in der Schule, mein Sohn im Kindergarten, als es klingelte. Ein uniformierter Polizist stand vor Tür. »Bei Bauarbeiten auf der anderen Straßenseite ist eine Fliegerbombe gefunden worden. Sie müssen umgehend Ihre Wohnung verlassen«, teilte er mir mit und wartete, bis ich zwei Kuscheltiere meiner Kinder und mein Köfferchen mit den Dokumenten gefunden hatte.

Die ältere Nachbarin von oben kam leichenblass die Treppe herunter und jammerte laut: »Früher konnten wir wenigstens in einen Luftschutzbunker gehen.« Am nächsten Tag erfuhr ich, dass sie wegen eines Nervenzusammenbruchs in ein Krankenhaus eingeliefert worden war. Meine Kinder machten mir lautstarke Vorwürfe, weil ich in der Aufregung die Meerschweinchen vergessen hatte.

...weiterlesen "1945 war erst gestern"

Langjährige Seifenopern leben auch von dem gelegentlichen Austausch der Darstellerinnen und Darsteller. Sinkt die Einschaltquote und sollen neue Gesichter frischen Schwung in die Geschichte bringen, greifen DrehbuchautorInnen häufig zu einem probaten Mittel: Sie lassen tot geglaubte oder gänzlich unbekannte Verwandte der Serienfiguren auftauchen. Da erscheint der uneheliche Sohn des sonst so biederen Hauptdarstellers oder der im Zweiten Weltkrieg verschollene Bruder plötzlich höchst lebendig aus dem Nichts auf und sorgen für neue Handlungsstränge mit Irrungen und Wirrungen.

...weiterlesen "Eine ganz persönliche Seifenoper"