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„Deshalb fordern wir: Schluss mit den halben Sachen! Jetzt geht es ums Ganze. Die Landesregierung will das Kommunalwahlrecht ändern. Bitte schön – aber dann auch im Sinne der Frauen! Unterstützen Sie unsere Forderung, die paritätische Besetzung der KandidatInnenlisten im Kommunalwahlgesetz festzuschreiben“,

hieß es bei der Aktion „Halbe Kraft reicht nicht!“

...weiterlesen "Kommunalwahlen 2014 Baden-Württemberg: Zur Wahl stehen Mann, Männer und noch mehr Testosteron."

In der leicht irren Hoffnung, vielleicht doch noch ausschlaggebende Argumente für eine Wahlentscheidung zu finden, habe ich mich in den letzten Tagen durch die verschiedenen Wahlprogramme gearbeitet.

Sehen, hören und beißen zu können, gehört für mich zu den Menschenrechten. Ich halte es für einen Skandal sondergleichen, dass in einem reichen Land wie unserem Brillen, Hörgeräte und Gebisse zum reinen Privatvergnügen geworden sind. Unvergessen die arrogante Empfehlung der ehemaligen Gesundheitsministerin Ulla Schmidt: „Wenn Sie kein Geld für eine Brille haben, nehmen Sie einen Kredit auf!“

...weiterlesen "Warum ich am 22. grün wählen werde"

In einem SpOn Interview beklagt heute der Gelsenkirchener OB, dass in dem Stadtteil Schalke mittlerweile 60 % der Kinder nicht mehr schwimmen können, wenn sie in die Schule kommen. Die Zähne putzen sie sich anscheinend auch nicht und überhaupt begreife ich nicht, was er uns in diesem Interview eigentlich sagen will.

...weiterlesen "Warum Kinder bei allen Koalitionen nicht mehr schwimmen lernen"

Also nee, ich fass es nicht. Da rege ich mich seit mehr als einem Jahr über homophobes Gelabere eines Politikers auf und dann stellt sich heraus, es war ja ganz anders gemeint gewesen! Himmel noch mal, diese umsonst verärgerten Nervenzellen will ich aber ersetzt haben! Ich brauche sie dringend für andere Gelegenheiten.

Gestern hat mich eine liebe Leserin auf einen Artikel bei SpOn hingewiesen. »Mach was draus!«, schrieb sie und neugierig klickte ich den Link an. Ein Kreuzfahrtschiff namens Daphne wird zurzeit in Kreta festgehalten, weil die Reederei bei irgendwem Schulden haben soll. Die Passagiere wurden inzwischen mit einem Sonderflugzeug nach Deutschland zurückgebracht und weitere geplante Fahrten des Schiffs erst einmal abgesagt.

...weiterlesen "Eine Seefahrt mit der SPD, die ist lustig, hol-la-hi, hol-la-h"

»Finden die Ortsverbandssitzungen neuerdings auf der Männer-Toilette statt?« fragt eine Gegnerin der geforderten Quote bei künftigen Kommunalwahlen in Baden-Württemberg und meint, dann müsse aber auch »Jeder dritte Platz an die Transsexuellen« gehen. Eine ganze Reihe von Journalist_innen und Jurist_innen empört sich ebenfalls über diese Initiative. Meist auf ähnlichem Niveau und mit der Argumentation: Wenn die Frauen an der Kommunalpolitik teilhaben wollten, könnten sie ja. Aber diese Baden-Württembergerinnen wollen ja gar nicht, sie sind halt mal unpolitischer und desinteressierter als die Frauen im Rest der Bundesrepublik.

...weiterlesen "Eine Landschaft im Testosteronnebel"

Auf meiner Liste der Menschen, die ich so richtig zum Kotzen finde, hat es Philipp Rösler gestern auf den ersten Platz geschafft. Ich verstehe nur wenig von Wirtschaftspolitik und kann im Grunde genommen auch nicht beurteilen, ob diese geplante Auffanggesellschaft tatsächlich eine gute Idee gewesen wäre. Was ich allerdings einschätzen kann, ist der Zynismus, mit dem sich hier ein Milchbubi hinstellt und mies bezahlten Frauen empfiehlt, anstatt nach dem Staat zu schreien, sollten sie sich schnell selbst um eine Anschlussverwendung zu kümmern.

...weiterlesen "Zur Anschlussverwendung gehört der Stellungsbefehl"

»Schlachtfeld Politik« hieß eine Dokumentation, die vor ein paar Tagen in der ARD gezeigt wurde. Kurt Beck (SPD), Erwin Huber (CSU), Wolfgang Kubicki (FDP), Andrea Fischer (Grüne) und Katina Schubert (Linke) erzählen davon, wie sie von ihren Parteifreund_innen gemobbt wurden und welche Auswirkungen das auf ihr Leben hatte.

...weiterlesen "Mobbing, Kinderlosigkeit, Ehefrauen"