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Heute bin ich darauf hingewiesen worden, dass der Kommentarthread bei Lesben und Gynäkologie eine Triggerwarnung brauche. In all den Jahren hat es das auf der Karnele noch nie gegeben, denn bis vor Kurzem wusste ich nicht mal, was das sein soll und habe mich logischerweise damit auch noch nie beschäftigt.

...weiterlesen "Flashbacks"

Brustkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung. 10 % aller Frauen erkranken irgendwann in ihrem Leben an Brustkrebs.

Es klingt wie eine Schallplatte mit Sprung oder – für die Jüngeren – wie ein Mp3 Player mit Hänger, aber auch hier scheint es wieder mal die traurige Wahrheit sein: Da diese Krankheit nur Frauen betrifft und darüber hinaus auch noch Frauen, die häufig bereits die 50 überschritten haben, hält sich das Interesse der Medien an dieser Krankheit in Grenzen.

Es ist nicht nötig, dass ich mich darüber nun lang und breit auslasse, es genügt als Zusammenfassung das Zitat eines Medizinstudenten: »Wer interessiert sich denn noch für ausgeleierte Busen?«  

...weiterlesen "Brustkrebs Sensibilisierungskampagne"

Im Wartezimmer der Mammografiesprechstunde sitzen außer mir noch weitere vier Frauen. Zwei füllen den Fragebogen aus, eine durchwühlt seit mindestens fünf Minuten ihre Handtasche, eine starrt aus dem Fenster und ich blättere gelangweilt in einem uralten Spiegel. Es ist sehr ruhig, keine von uns sagt ein Wort. Ab und an läuft eine der Damen vom medizinischen Personal vorbei.

...weiterlesen "Männer im Wartezimmer"

»Männer im Wartezimmer?« Das Problem habe sie seit zwanzig Jahren nicht mehr, meinte eine Leserin, denn so lange sei sie nicht mehr bei einem Frauenarzt/einer Frauenärztin gewesen. Ihre wenigen Erfahrungen habe sie in sehr schlechter Erinnerung, u.a. weil es sich bei ihr aus gynäkologischer Sicht um eine Jungfrau handele. Ach ja, und Männer im Wartezimmer gingen bei ihr schon in Richtung sexueller Belästigung.

...weiterlesen "Lesben und Gynäkologie"

In der Fernsehwerbung werden Frauen ähnlich nässenden Kleinkindern dargestellt, schrieb sinngemäß schon vor vielen Jahren eine Sprachwissenschaftlerin¹. Dabei wurden die Inkontinenzhilfen damals noch gar nicht beworben. Die Wissenschaftlerin meinte die Werbung für Tampons, Binden und Slipeinlagen.

Viel scheint sich seitdem nicht geändert zu haben. Noch immer nässen Frauen ein und brauchen während der Menstruation Binden und Tampons in vielen verschiedenen Größen. In den Tagen zwischen den Tagen sind Slipeinlagen angesagt.

...weiterlesen "Beruf: heute Gynäkologe, früher Sauschneider"