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Zwei Wörter aus meinem ersten Schwedischsprachkurs werde ich wahrscheinlich nie vergessen: sjuksköterska (Krankenschwester) und sambo (Lebenspartner/in). Das eine, weil ich es nie richtig auszusprechen lernte und das andere, weil es mich damals ungeheuer beeindruckte.

Während Anfang der Neunziger bei uns das unverheiratete Zusammenleben eines Paares immer noch als wilde Ehe bezeichnet wurde und die Vorstellung von Lebenspartner_innen häufig zu Stotteranfällen führten – »… meine Freundin, äh, mein Geliebter, äh Partnerin …« – hatte man in Schweden längst einen eigenen Begriff für diese Beziehungsart gefunden. Wie unsere Lehrerin damals behauptete, soll es angeblich ein Finanzbeamter gewesen sein, der aus tillsammans (zusammen) und bo (wohnen) sambo kreierte, weil die Spalten in den Formularen für andere langatmige Erklärungen einfach zu kurz waren. Wie fortschrittlich man in Schweden doch war!

...weiterlesen "Andere Länder, gleiche Sitten: Mogelpackung »sambo« in Schweden"

Dieser Tage kommt das Remake von Stieg Larssons »Verblendung« in die Kinos. Ich bin keine große Kinogängerin und schon gar keine Cineastin, von Filmen verstehe ich nichts und kann immer nur sagen: »Das hat mir gefallen« oder eben »Hat mir nicht gefallen«.

...weiterlesen "Lisbeth Salander à la Hollywood"

Ich habe es lange für ziemlich überflüssig gehalten, etwas über Stieg Larsson und seine Krimis zu schreiben. Im Internet gibt es schließlich bereits unendlich viele Seiten und Rezensionen dazu. Doch dann fand ich bei lesben.org einen kleinen Hinweis auf Lisbeth Salander und erfuhr von Konny, dass die Lesben in ihrem Umfeld gar nicht verstehen, weshalb sie diese Figur und die Bücher mag. Anscheinend wurde doch noch nicht alles zu dem Thema gesagt

...weiterlesen "Lisbeth Salander und Eva Gabrielsson"