Wenn Puzzlestücke ein Bild ergeben: eine Spenderliste, ein Psychiater und seine rechte Gesinnung

Seit es das Internet gibt, passieren manchmal wirklich komische Dinge. Wenn zum Beispiel nach ungefähr vierzig Jahren plötzlich Puzzlestücke nicht mehr albtraumhaft als Einzelteile in Kopf und Seele herumschwirren, sondern genau dort hinfallen, wohin sie gehören. Und sich mit einem Schlag so manches im eigenen Leben erklären lässt, bloß weil irgendwelche Aktivist_innen eine Seite gehackt haben. Weiterlesen

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Sexistische Bahlsen Kekse zum Kotzen

Frauen verstehen nichts vom Internet, Blogs von Frauen beschäftigen sich mit Stricken … diese Weisheiten werden gerne noch getoppt von: Mütter verstehen nichts von Computern und sind darüber hinaus noch so unglaublich doof, dass sie glauben, sie hätten das Internet gelöscht.

Ich bin zwar schon in dem Alter, in dem wir Frauen angeblich nicht mehr in Kekse beißen können, sondern sie in Kaffee einweichen müssen, und das hier beworbene PICK UP ist wirklich eine Zumutung für die dritten Zähne, viel zu hart. Weiterlesen

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Lisbeth Salander à la Hollywood

Dieser Tage kommt das Remake von Stieg Larssons »Verblendung« in die Kinos. Ich bin keine große Kinogängerin und schon gar keine Cineastin, von Filmen verstehe ich nichts und kann immer nur sagen: »Das hat mir gefallen« oder eben »Hat mir nicht gefallen«.

Trotzdem sträubten sich bei mir die Haare, als ich zum ersten Mal von der geplanten Hollywood Neuverfilmung hörte und sofort musste ich an die amüsante Leichtigkeit in »3 hommes et un couffin« (3 Männer und ein Baby) denken, die in der amerikanischen Version zu einem plumpen »Sei witzig oder ich schlag dich tot« verkam. Wahrscheinlich würde Verblendung dem amerikanischen Geschmack ähnlich angepasst = verhunzt werden. Weiterlesen

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Grüßaugust, Frühstücksdirektor und Herr der Notstandsgesetze

So langsam nervt der Kerl alias der Herr Bundespräsident alias Christian Wulff. Es wird Zeit, dass er endlich zurücktritt. Alternativ könnte er sich auch im Keller einsperren oder inkognito dem Mann im Mond einen Besuch abstatten, Hauptsache er wird in den Medien wieder zu dem, was er eigentlich ist: eine Randnotiz, der höchstens zwei Minuten Aufmerksamkeit pro Woche gebührt. Weiterlesen

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Im Jahre 2050

Erinnert mich sehr an mich und meinen Not-Admin :-) , dem ich hier mal ausdrücklich für seine Geduld danken will.

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Ein Fragebogen der Fragezeichen

Florian Agreiter ist u.a. Stellv. Landesvorsitzender der AG Lesben und Schwule in der SPD (SCHWUSOS) Baden-Württemberg. Vor Kurzem hat er eine »Befragung zu sozialen Internetplattformen (für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender)« online gestellt und ausdrücklich auch bei »lesbischen« Portalen, Blogs etc. um Beteiligung gebeten.

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Meine Urgroßmutter, die nicht um ihren Sohn trauern durfte

»Erzählungen über Bombenangriffe, Tote, Flucht und plötzlich verschwundene Nachbarn waren in meiner Kindheit Normalität. Je nach Zusammensetzung am sonntäglichen Kaffeetisch wurde mal mehr über das eine oder das andere geredet. Doch beinah ausnahmslos landeten die Gespräche immer bei Angst und Gewalt.«

Ein Absatz aus dem Beitrag »1945 war erst gestern«, den ich im Sommer 2010 geschrieben habe. Anlass war der Fund einer Fliegerbombe gewesen, eigentlich ein Vorkommnis, das sich seit Jahrzehnten beinah wöchentlich irgendwo in Deutschland wiederholt und bei vielen Menschen traumatische Erinnerungen weckt.

Meine Urgroßmutter väterlicherseits gehörte mit den ersten Toten des Zweiten Weltkriegs. Einer ihrer Söhne war noch ein Jugendlicher gewesen, als man ihn in eine Uniform steckte und für »Kaiser und Vaterland« in den Ersten Weltkrieg schickte. Sein Schicksal konnte nie geklärt werden, sicher ist er irgendwo »gefallen«. Offiziell jedoch galt er als vermisst und meine Urgroßmutter hatte nie aufgehört, auf ein Wunder und seine Rückkehr zu hoffen. Sicher auch, weil sie nicht öffentlich um ihn hätte trauern dürfen … oder nur »voller Stolz« … Weiterlesen

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Lieber einen Franz Eberhofer als einen Denis Schreck

Eigentlich wollte ich ja nur das Interview mit Antje Ravic Strubel sehen, doch leider musste ich vorher miterleben, wie Denis Schreck die meisten Bücher der aktuellen Bestsellerliste niedermachte.  Sieben der Titel kannte ich bis dahin nicht, schon weil sich mein Interesse an Liebes- und anderen Problemen von Heteras (Kerstin Gier, Dora Heldt, Cecilia Ahern) in Grenzen hält. Weiterlesen

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