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Schlagwort: Landleben

LSBTTIQ Jugendliche im ländlichen Raum Baden-Württembergs. Ein Brandbrief.

Die Veranstaltung in Kleve, Fragen und Erzählungen von Teilnehmer_innen und besonders ein Tweet, haben mich sehr nachdenklich gemacht. Aus verschiedenen Gründen ist es natürlich wichtig, bei Veranstaltungen und auf Podien über #idpet zu informieren, doch den LSBTTIQ Jugendlichen hier auf dem Land hilft das in ihrer aktuellen Situation kein bisschen weiter. Auf der langen Zugfahrt zurück in den Odenwald kam mir dann die Idee eines Brandbriefes. (Brandbrief laut Duden: „sehr dringendes Bittschreiben, Mahnbrief“).

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Wer #idpet versteht, fördert auch Christbaumplantagen

küssendes Frauenpaar

Das hier sind die Liebste und ich. Wir sind seit vielen Jahren ein Paar. Am 26. Oktober 1995 wurden wir kirchlich gesegnet. Aber psst, nicht weitererzählen! Am 31. August 2001 haben wir uns „verpartnert“. Das Land Baden-Württemberg unternahm damals alles, um diesen Tag für uns so scheußlich wie nur möglich zu machen. Glücklicherweise tickten die Mitarbeiter_innen des Landratsamtes Heidelberg anders und gaben sich viel Mühe, eine schöne Zeremonie zu gestalten.

Über fünf Jahre lebte Oma bei uns. Wir haben sie gepflegt und 2005 ist sie in unseren Armen gestorben.

Irgendwann zogen wir nach Hinnedausch, in ein kleines Paradies im Odenwald.

Doch leider war er gerade Minister für Ernährung und Ländlichen Raum in Baden-Württemberg geworden: Peter Hauk, „unser“ CDU Landtagsabgeordneter. 2011 wurde er mit 48,4 Prozent der Stimmen wieder direkt in den Landtag gewählt und ist seitdem Vorsitzender der CDU Landtagsfraktion.

Presseportrait Peter Hauk http://fraktion.cdu-bw.de/abgeordnete/abgeordnete-detail/title/hauk-mdl.html

 

Ihm verdanken wir

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Eklig – schmeckt – niedlich?

Jeden Mai aufs Neue beginnt für die Liebste und mich ein unangenehmer Job, der sich bis in den Oktober hinzieht. Früh morgens, gleich, nachdem es draußen hell geworden ist, und abends kurz vor dem Dunkelwerden, suchen wir nach Schnecken. Nach ekligen Nacktschnecken, die sich über das Gras in die Beete schlängeln, um dort alles zu fressen, was wir gepflanzt haben. Je frischer und kleiner die Blumen und Kräuter noch sind, desto besser scheinen sie zu schmecken.

Wir haben vieles versucht, um unser Grünzeug zu schützen: zunächst mit Lavendel und Knoblauch als Geruchsbarrieren, dann verschiedene Arten von Schneckenzäunen und schließlich Bierfallen. Nichts davon hat wirklich geholfen. Irgendwann hatten wir nur noch die Wahl, zur chemischen Waffe, sprich Schneckenkorn zu greifen, oder die Viecher regelmäßig einzusammeln. Schon wegen unserer Hunde entschieden wir uns für die Handarbeit und standen nun vor dem nächsten Problem: Was mit ihnen machen? Sie im Wald aussetzen und uns den Zorn der Forstverwaltung zuziehen?

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Lieber einen Franz Eberhofer als einen Denis Schreck

Eigentlich wollte ich ja nur das Interview mit Antje Ravic Strubel sehen, doch leider musste ich vorher miterleben, wie Denis Schreck die meisten Bücher der aktuellen Bestsellerliste niedermachte.  Sieben der Titel kannte ich bis dahin nicht, schon weil sich mein Interesse an Liebes- und anderen Problemen von Heteras (Kerstin Gier, Dora Heldt, Cecilia Ahern) in Grenzen hält.

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